Übersicht

Das übergreifende Ziel der Suchtprävention als Bestandteil einer gesundheitsfördernden Gesamtpolitik ist darauf gerichtet, Gebrauch, Missbrauch und Abhängigkeit von Drogen und suchtmittelunspezifischen Abhängigkeitsformen in der Bevölkerung zu begleiten.

Unterschiedliche Projekte und Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen bietet die Kompass gGmbH Suchtberatungsstelle in Eisenach innerhalb der Formen der Suchtprävention an:

Primärprävention       Sekundärprävention

Wir unterstützen Sie bei:
Information und Aufklärung über Suchtmittel,
Hilfe und Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Projekten,
suchtmittelunspezifische Veranstaltungen,
Eltern- und Multiplikatorenveranstaltungen

Wendet Euch/ Wenden Sie sich bitte an die entsprechenden regionalen Ansprechpartner:

Region WAK und Eisenach
Kompass gGmbH Suchtberatung Eisenach
Wartburgallee 12
Tel. 03691/756121
Herr Gerald Böhm
      Region Landkreis Gotha
Suchtberatung Waltershausen
Lutherstraße 8
03622/903753
Frau Jenny Hornaff

 
Primärprävention

alle Maßnahmen und Projekte bevor Sucht- und Abhängigkeitsformen entstehen
richtet sich an gesunde Menschen

Aktuelle Projekte:

Projekt Lebensfroh in die Zukunft

Sensibilisierung der Thematik
kritischer Blick auf beginnenden persönlichen Umgang mit legalen und illegalen Drogen
Erkennen von Problemen und Konflikten und gesunder Umgang mit denselben
Ausbildung von Schülermultiplikatoren, die in diesen Themen in ihren anvertrauten Gruppen wirken

  

Ablauf:
1. Teil: Ausbildung und Einführung der Jugendlichen in einem Haus außerhalb der Schule oder Einrichtung
2. Teil: Maßnahme in der Einrichtung unter Leitung der ausgebildeten Jugendlichen


Projekt „Ich trau mich NEIN zu sagen“

Präventionsprojekt in der Regelschule Gerstungen mit unterschiedlichen Bausteinen:
intensive Arbeit in allen Klassenstufen
Medienprojekt
Elterngesprächsabende unter Einbeziehung von Eltern, deren Kinder Drogen konsumieren
Theaterstück „Comic on“ Köln
Fahrten mit Jugendlichen in Therapieklinik
interaktives Lernprojekt


weitere Beispiele:
Gewinnung und Ausbildung der Schulsprecher der Stadt zu Multiplikatoren in der Suchtprävention und Begleitung der Schulsprecher in ihrer Funktion im Schuljahr
Regionaler Ansprechpartner, begleitet mit Aktionen in den Einrichtungen, im europaweiten Nichtraucherwettbewerb „Be smart - don`t start“
Arbeit mit Jugendlichen aus dem Berufsvorbereitungsjahr, Angebote für die Jugendlichen und deren Eltern innerhalb des Jahres
Beteiligung an der Jugendleitercard-Ausbildung


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Sekundärprävention

alle Maßnahmen und Projekte, die darauf zielen, den Übergang von einem risikärmeren zu einem risikoreichen Umgang mit Drogen aller Art zu verhindern

Ziele:
kritischer eigener Blick auf den aktuellen Umgang mit der Droge
Aufdecken der Verhaltensmuster und Möglichkeiten der Veränderung
Informationen über Suchtmittel und die Folgen des Konsums
rechtliche Konsequenzen aufzeigen

Aktuelle Beispiele:
Einzel- und Gruppengespräche mit Jugendlichen, die durch illegale Drogen straffällig geworden sind
Arbeit mit Jugendlichen, die rechtliche Auflage haben an Gesprächen teil zu nehmen
Arbeit mit Menschen, welche Führerscheinprobleme bekommen haben, wegen illegalen Drogen


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